Watschn für Wilders

20 01 2010

Peter R. de Vries, im niederländischen Fernsehen der bekannteste Kriminnal-Reporter, hat Geert Wilders heftig kritisiert. Auf seiner eigenen Website schrieb er, dass Wilders ein „gefährlicher und bösartiger Mann“ sei.

Der Präsentator eines Kriminalmagazins im Sender SBS 6 (gehört zu ProSiebenSat1) nannte Wilders einen „Dämagogen“, denn jemand der eine „Kopftuchsteuer“ einführen wolle, „tauge nicht“.





Anti-Koran-Film: Hollands TV-Sender wollen nicht

6 03 2008

Wie es aussieht, wird Geert Wilders seinen Anti-Koran-Film nur im Internet aussenden. Wie die Amsterdamer Zeitung „De Volkskrant“ berichtet, will jedenfalls kein TV-Sender das heikle Stück ausstrahlen. Die Sender, die eine Weile mit Geert Wilders im Gespräch waren, haben inzwischen die Sache abgehakt.

Das große Problem soll sein, dass Wilders den Film in einem Stück aussenden will. Herman van Gelderen von der Sendung „Netwerk“ sagte, dass man auch keine Filme von anderen Parteien wie CDA oder VVD zeigen würde, also eben auch nicht von Wilders PVV. Mal ganz abgesehen davon, dass man nicht diskrimieren wolle.

Chefredakteur Carel Kuyl von NOVA (entspricht den deutschen Tagesthemen) würde den Film zeigen, aber Wilders hatte da eine „bizarre Forderung“ (Kuyl). Wenn NOVA sozusagen die Rechte habe, müsse NOVA den Film auch aussenden. NOVA wolle aber nicht „blind“ irgendwas unterschreiben.

Die kommerziellen Sender SBS und RTL winken auch ab.

So entsteht laut De Volkskrant die „kuriose Situation“, dass all die Sender die Sache abgehakt hätten, obwohl der Anti-Koran-Film von Wilders hohe Einschaltquoten garantieren würde.





Wer will Wilders-Film aussenden?

4 03 2008

Ganz einfach. Bislang niemand. Die Nachrichtenmagazine der öffentlich-rechtlichen Sender EenVandaag, Netwerk und NOVA haben erklärt, dass sie den von Geert Wilders geplanten Anti-Koran-Film nicht 1:1 aussenden wollen. Carel Kuyl, Chefredakteur von NOVA (entspricht den deutschen Tagesthemen) sagte, sein Magazin sei nicht „Sendezeit für politische Parteien“. Eine solche „Sendezeit für politische Parteien“ gibt es in den Niederlanden tatsächlich, die Parteien dürfen ab und zu in einer Art Politik-Reklame-Sendung ihre Standpunkte verkünden.

Bei RTL hiess es, man wolle darüber berichten, falls der Film Nachrichtenwert habe. Der Minisparten-Sender „Het Gespreek“ (Das Gespräch) will den Film anders als zeitweise suggeriert nun auch nicht ausstrahlen. Nur bei SBS gibt es eine gewisse Neugierde. Sollte uns der Film angeboten werden, dann wollen wir ihn erst sehen, um uns eine Meinung zu bilden. Bis dahin haben wir kein Urteil dazu,“ meinte SBS-Sprecher Eric Dekker.