„Norwegisches Blut an Wilders Lippen“

29 07 2011

Geert Wilders steht weiter unter Feuer. Jetzt sagte der Star-Anwalt Gerard Spong im Radio, dass Wilders „norwegisches Blut an seinen Lippen“ habe. Er habe den „Nährboden“ für die Ideen von Anders Breivik geliefert und diesen zu seinen Morden „inspiriert“. Das sei die Wahrheit, mit der Wilders leben müsse.

Nebahat Albayrak von der PvdA sagte im NRC Handelsblad, dass Wilders für die verbale Gewalt gegen Einwanderer verantwortlich sei. Zwar sei Wilders für „demokratische Lösungen“. Aber das sei nun das Problem. Er könne seine Ideologie in einem demokratischen System nicht verwirklichen.

Spong vertritt Kläger im Prozess gegen Wilders, bei dem es möglicherweise eine Berufung gibt. Albayrak wurde von Wilders heftig angegriffen, weil sie die doppelte Staatsbürschaft hat.





De Vries und Anwalt Spong: „Wilders missachtet das Gericht“

8 02 2011
Peter R. de Vries ist Wilders-kritisch

Peter R. de Vries ist Wilders-kritisch

Interessantes Interview mit Prozeß-Beobachtern in Sachen Geert Wilders. Peter R. de Vries – bekanntester Kriminal-Reporter des niederländischen Fernsehens und Gerald Spong, Star-Anwalt, zu Gast bei der Sendung „De Wereld draait door“ (Die Welt dreht durch bzw. Die Welt dreht sich weiter, Wortspiel).

Sind die beiden objektiv? Nee, sicherlich nicht. Spong gehört zu denjenigen, die den Prozeß initiert haben. De Vries hatte Wilders wiederholt angegriffen, auch seinen Anwalt Bram Moszkowicz. Zum Beispiel hatte er gesagt, dass man wegen Wilders sich irgendwann verstecken müsse (wie einst Anne Frank). Wobei Wilders-Anwalt Moszkowicz nun wieder einen jüdischen Hintergrund hat.

Spong sagt nun, dass es ja gerade Wilders sei, der aus dem Prozeß einen politischen Prozeß machen würde. (Was wie gesagt in meinen Ohren nicht objektiv klingt, denn es geht ja tatsächlich um die politischen Ansichten von Wilders.) De Vries sagt. Wilders verhalte sich wie „ein Junkie bei der Polizei“, spielt darauf an, dass Wilders dem Richter seine Adresse nicht angegeben habe. (Was man auch wieder verstehen kann, denn sollte seine Adresse bekannt werden, würden sich Attentäter auf den Weg machen.)





Heute Wilders Gegner bedrohen, morgen vor dem Richter

3 02 2009

Noch eine juristische Angelegenheit rund um PVV-Chef Geert Wilders. Am 12. Februar wird ein 43jähriger Mann aus Den Haag vor dem Richter erscheinen müssen, weil er den Star-Anwalt Gerard Spong mit einer E-Mail bedroht hatte. Spong gehört zu denjenigen, die Geert Wilders wiederum wegen seiner umstrittenen Äusserungen in Sachen Islam verurteilt sehen wollen. Nachdem das bekannt wurde, empfing er hunderte Hass-Mails von Wilders-Anhängern und musste sogar von der Polizei geschützt werden.





Wilders: Klagen ohne Ende

3 05 2008

Nicht nur Geert Wilders klagt (politisch gesehen gegen die Moslems), seine Gegner klagen auch. Seit vier Monaten liegen dutzende Anklagen gegen ihn bei der Staatsanwaltschaft, schreibt das NRC Handelsblad.

Das Problem: „Ein Staatsanwalt, der Geert Wilders wegen Hass und Diskriminierung anklagen würde, bekäme einen Freispruch,“ sate Theo de Roos, Hochlehrer für Strafrecht in Tilburg. Er ist Berater der Staatsanwaltschaft in Sachen Wilders.

Es gibt sage und schreibe 47 Anklagen gegen Wilders. Dazu offenbar noch dutzende Anzeigen wegen des Fitna-Films.

Aber wenn eine Staatsanwaltschaft einen Politiker wegen dessen Meinungen verfolgen würde, dann handele es sich um ein politisches Minenfeld. Was ist nun wichtiger, die Meinungsfreiheit oder gekränkte Gefühle von Gläubigen?

Roos sieht wenig Chancen auf eine Verurteilung von Wilders. Der Staranwalt Gerard Spong sieht das anders. Wilders sei ja schliesslich nicht der „Gemüsehändler um die Ecke“ und habe daher eine größere Verantwortung.