Neues Deutschland: „Wilders leistet Schützenhilfe“

5 09 2011

Das Neue Deutschland, welches aus dem alten Ost-Deutschland namens „DDR“ stammt und für Propaganda von ganz Oben zuständig war, hatte auch jemanden zu Geert Wilders geschickt. Dieser, Peter Kirschey, sah „600 brav-biedere Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, vereint in radikaler Gegnerschaft zum Islam“.

Und Kirschey sah den „weiß gelockten charismatischen Holländer Wilders, seinen altbacken wirkenden Berliner Ableger René Stadtkewitz und den Schweizer Poltergeist-Populist Oskar Freysinger“. Wilders hat also für das ND extra seine Haare von blond auf weiß gefärbt.

Wilders sei „kein Geiferer, kein grobschlächtiger Sprücheklopfer“. Allerdings sei von der „Freiheit“ nicht viel zu spüren gewesen, weil doch die Polizei alles abgesperrt hatte. Allerdings, so vermuten wir, hätten die, die das Neue Deutschland mal gegründet hatten, das wohl auch so gemacht.





In Junge Freiheit gibts Streit zwischen Pro-Deutschland und Freiheitspartei

5 09 2011

Es gibt viele Gründe, warum in Deutschland Parteien aus dem rechten Spektrum immer nur zeitweise Erfolg haben. Die Fünf-Prozent-Hürde etwa, die für die rechtspopulistischen eine erhebliche Hürde ist – auch finanziell, und so kommen diese Gruppierungen nur schwer aus ihrer Ecke. Und dann, gerade wieder im Berliner Wahlkampf zu sehen, lieben es die verschiedenen Rechts-Parteien in Deutschland, einander zu beschimpfen. So wie jetzt in der Zeitung „Junge Freiheit“.

Darin nennt Rene Stadtkewitz seine Konkurrenten von Pro-Deutschland eine „NPD 2.0“, weil hier zahlreiche Neonazis untergekommen seien. Pro-Deutschland-Chef Manfred Rouhs nannte die Freiheit ein „reines „Operettenunternehmen“, das durch Scheinaktivitäten das islamkritische Wählerpotential zersplittern solle“.

Inzwischen ist der Besuch von Geert Wilders, der ja die Berliner Freiheitspartei inspirieren soll, vorbei. Die Junge Freiheit schreibt von 500 Zuhörern und 50 Gegendemonstranten, nennt also auch wiederum andere Zahlen. Gelobt wurde Geert Wilders, weil er deutsch gesprochen habe und die Deutschen aufgefordert hat, ihr Land zu lieben.





Geert Wilders in Berlin – er spielte auf der Anti-Islam-Orgel

4 09 2011
Wilders in Berlin

Wilders in Berlin

Das sind so die Fans von Geert Wilders. Auf Tagesspiegel.de steht, ein „älterer Architekt aus den USA“ meine, die Moslems würden „ficken wie die Kaninchen“. Der Mann, der die „blonde Freiheit“ vertritt, fruchtet in Berlin einfach nicht. Die Freiheitspartei nhat sich diese Woche möglicherweise endgültig mit dem Auftritt von Rene Stadtkewitz im Regionalfernsehen RBB demontiert, wir berichteten.

Der Tagesspiegel schreibt: „Was hat der Holländer, gewohnt platinblond und braungebrannt, hier zu sagen, der Mann, der in seinem Land eine Minderheitsregierung toleriert und auf einen härteren Kurs gegen Einwanderer gezwungen hat? „Wir haben erfolgreich angefangen, den Prozess der Islamisierung der Niederlande zurückzudrücken“, der Saal jubelt.“ Nun, die Regierung von Mark Rutte, die Geert Wilders unterstützt, glaubt selbst nicht an den „Prozess der Islamisierung“.

Wilders hat also wie zu erwarten war auf der „Anti-Islam-Orgel“ gespielt. Im Berliner Wahlkampf hat das allerdings wenig zu bedeuten. Die Freiheitspartei von Rene Stadtkewitz kann die Erwartungen des 2blondierten Anti-Islam-Führers“ nicht wahrmachen.





Wilders-Prozess-Seite wird nicht mehr geupdated

15 06 2011

Die Mitteilung der PVV ist klar. Die Website zum Wilders-Prozess wird nicht mehr mit Neuigkeiten versorgt. Letzte Nachricht eingestellt:

01 juni 2011 08:51





Wilders-Partei tagte in Berlin Wilmersdorf

5 02 2011

Der Ableger der Partei von Geert Wilders in Berlin, die „Freiheits-Partei“, hat inzwischen doch einen Parteitag abhalten können, berichtet der „Tagesspiegel“. Und zwar am Donnerstag in der Emser Straße in Wilmersdorf. 100 Leute waren dabei. Rene Stadtkewitz, Chef der Partei, sagte, man wolle bei den Wahlen in Berlin die 5-Prozent-Hürde „knacken“. Am 11. Januar noch hatten linke Demonstranten noch den Partei verhindert, der im Prenzlauer Berg hatte stattfinden sollen.





„Freiheit“ muss Parteitag absagen

12 01 2011

Kein Ort, nirgends – die „Freiheits-Partei“ von Rene Stadtkewitz konnte keinen Ort für einen Parteitag finden! Erst sollte dieser im „Crowne Plaza Berlin City Center“ stattfinden, dann in der GLS Sprachenschule im Prenzlauer Berg. Wie der Tagesspiegel berichtet, hatten „linke Gruppen“ zu Protesten am Gebäude in der Kastanienallee aufgerufen.

Rene Stadtkewitz, wegen seiner Partnerschaft mit Geert Wilders aus CDU und CDU-Fraktion ausgetreten bzw. ausgeschlossen, gab dann mit 50 Anhängern eine Pressekonferenz. Er wolle sich nicht einschüchtern lassen und wie geplant bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus antreten. Wegen der Proteste war die Kastanienallee zwischen 18:00 und 19:00 Uhr gesperrt.

Die Berliner Zeitung berichtet, dass Freiheit-Pressesprecher Thomas Böhm Mitgliederzahlen nannte. Demnach habe die Stadtkewitz-Partei in Berlin 200 und in ganz Deutschland 1200 Mitglieder. Das ist jedenfalls bedeutend mehr als die Freiheits-Partei vonn Geert Wilders – in der nur er selbst Mitglied sein darf.





Stadtkewitz nennt Wilders einen Demokraten

2 01 2011
Stadtkewitz soll der deutsche Geert sein

Stadtkewitz soll der deutsche Geert sein

Rene Stadtkewitz in „Der Spiegel“ zum Thema Wilders: „Es gibt ein paar Geschichten über ihn in Berliner Zeitungen, in denen Stadtkewitz meist als Rechtspopulist beschrieben wird. Aber was heißt das? „Tja, was soll das eigentlich sein, ein Rechtspopulist?“, fragt Stadtkewitz und kratzt sich am Kopf. Jemand wie der Niederländer Geert Wilders? „Das ist Quatsch. Rechtspopulist. Geert Wilders ist ein großer Demokrat und Liberaler. Ich kenne ihn ja gut.“ Aber Wilders sagt, dass man den Koran verbieten müsste. So wie man Hitlers „Mein Kampf“ verboten hat. „Ach, manchmal übertreibt Wilders“, sagt Stadtkewitz. „Aber man muss die Dinge auch zuspitzen dürfen. Die innere Ablehnung des Islam ist doch längst eine Mehrheitsmeinung in Deutschland. Das sieht man an der Sarrazin-Debatte.“

(…)

In Berlin, bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus, wird sich im nächsten Jahr die Zukunft entscheiden. „Das wird der Knackpunkt. Wenn wir es nicht schaffen, ins Parlament zu kommen, ist die Partei praktisch tot“, sagt Stadtkewitz. Aber er sagt auch, dass er mit „deutlich über fünf Prozent der Stimmen“ rechne.

Für den Wahlkampf hätte er gern ein Zugpferd. Ein prominentes Gesicht. Aber wahrscheinlich muss er es doch selbst machen. Stadtkewitz will sich einen Coach nehmen, der ihm zeigt, wie man Statements formuliert, die es in die Nachrichten schaffen, und wie man als Talkshow-Gast punkten kann. „Ich muss noch härter werden, klarer, pointierter. Ich muss auch provozieren. So wie Wilders.“

Geert Wilders, der Held der europäischen Anti-Islam-Bewegung, ist das Vorbild, auch wenn Stadtkewitz das nie so sagen würde. Aber er profitiert bereits von Wilders‘ Kontakten. Stadtkewitz ist jetzt Teil einer europäischen Bewegung, und so fliegt er im Dezember nach Israel, zusammen mit dem Vorsitzenden der FPÖ, Heinz-Christian Strache, dem Belgier Filip Dewinter vom ähnlich ausgerichteten Vlaams Belang und Kent Ekeroth von den patriotisch-antiislamischen Schwedendemokraten. Sie fahren zu jüdischen Siedlern im Westjordanland, in die Stadt Ashkelon am Gaza-Streifen, sie beraten über „Strategien gegen den islamischen Terror“, und sie besuchen die Knesset, das israelische Parlament. Betreut wird die Delegation von Ariel Shomer, dem Kabinettschef des ehemaligen Staatspräsidenten Ezer Weizman.

(…)

Nicht nur in Israel, auch im fernen Amerika scheinen sie jetzt auf Stadtkewitz aufmerksam zu werden. Sarah Palin, die ehemalige US-Vizepräsidentschaftskandidatin, schickte Grüße an René Stadtkewitz und seine Delegation nach Israel, und womöglich schafft er es sogar bald nach New York, ins Herz der Welt. Noch sei nichts sicher, sagt Stadtkewitz, aber im vergangenen Jahr sprach dort Geert Wilders zum neunten Jahrestag des 11. September auf Einladung der Organisation „Stoppt die Islamisierung Amerikas“. In diesem Jahr, zum zehnten Jahrestag, überlegen sie nun, René Stadtkewitz einzuladen.

Den deutschen Geert.

Stadtkewitz arbeitet an seiner Wilders-Werdung, und so sieht man ihn an einem klaren, eisigen Morgen auf dem Außendeck eines Fährschiffs stehen, das sich langsam von Rostock nach Dänemark bewegt. Stadtkewitz ist auf dem Weg nach Kopenhagen, wo er an der internationalen Tagung der islamkritischen „Free Press Society“ teilnimmt.