Wilders am Mittwoch bei ihm gesinnten Sender

16 02 2011

Nachdem Geert Wilders die Vara boykottiert – wie hält er es mit den anderen öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn sie ihm wohlwollend sind, wie WNL, dann geht er gern hin. Zum Beispiel am Mittwoch, da war er bei Joost Eerdmans zu Gast! Uitgesproken WNL heisst die Sendung.

Im Gegensatz zu seinem Statements hinsichtlich der ihm nicht genehmen Karikatur von Joop/Vara trat er nun wieder für die Meinungsfreiheit ein. So eine Karikatur würde ihn „nur stärker“ machen.

Zu den Provinzwahlen bzw. dem Senat, dessen Sitzverteilung sich nach diesen Wahlen entscheidet. Es würde „keine Krise“ geben, wenn VVD, CDA und PVV keine Mehrheit im Senat hätten. Er hofft auf die SGP. Dabei handelt es sich um eine extrem-religiöse Partei, die ebenso wie von Geert Wilders kritisierte Moslems absolut gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist. Die SGP erreicht aber niemand außer ihrer Stammwähler, hat so ´in der Ersten Kammer (Senat) zwei Sitze.

Dann berichtete Wilders, dass er ein Buch schreibt. Darin will er erklären, dass der Islam keine Religion sondern eine Idelogie ist. Wie auch immer. Er sei nur zu stoppen, wenn man ihn unter die Erde bringt. „Die PVV wird größer und der Islam kleiner.“





Wilders sauer auf seine Regierung

14 02 2011

Es ist ihm alles zu wenig! Geert Wilders beklagte sich in einem Interview in De Telegraaf, dass seine Regierung zu wenig in Sachen Sicherheit unternehme. Er vermisse Pläne für die Einführung von Minimumstrafen. Noch immer können Verdächtige nicht vorbeugend durchsucht werden! Und wo bleiben eigentlich die kombinierten Teams aus Polizei und Armee, die die Sicherheit herstellen sollen? Nein, der Minister Ivo Opstelten und Staatssekretär Ivo Opstelten würden viel „rufen“, aber was sie tun, sei „enttäuschend“.





Wilders und das iPad-Drama von Den Haag

19 12 2010
Wilders und das iPad-Drama von Den Haag

Wilders und das iPad-Drama von Den Haag

Eine Rekonstruktion der Zeitung „De Volkskrant“ rund um die Regierungsbildung in Den Haag lehrt uns, dass Geert Wilders auch mit einem iPad Leuten auf die Nerven gehen kann. Und das macht er so.

Während der Verhandlungen mit den Liberalen (VVD) und den Christdemokraten (CDA) – also Rutte, Verhagen, Assistenten etc. – hatte der PVV- Führer auf dem Tisch ein iPad liegen – die Seite des Telegraaf permanent geöffnet. „Es gibt niemand der sagt, Geert, leg das Ding mal weg. Auch nicht, wenn er einen Wutausbruch hat wenn ein CDAer (zum Beispiel Gerd Leers, Anm. AAGW heutiger Einwanderungsminister und Wilders-Kritiker) etwas sagt, was ihm nicht gefällt. Oder wenn Informationen aus den Verhandlungen nach draußen dringen. Er unterbricht die Gespräche, liest den Bericht vor und brüllt. Die anderen sind irritiert, aber sie schenken ihm die Andacht, die er will.“





Wilders im Clinch mit De Telegraaf

27 05 2010

Zensur! Geert Wilders ist außer sich. Er wirft der Zeitung De Telegraaf Zensur vor. Die hat für Montag eine Wahlbeilage geplant, für die Kandidaten einen Beitrag liefern durften. Geert Wilders sollte eine Karikatur des umstrittenen Zeichners Gregorius Nekschot einstellen.

Seine Zeichnungen sind gewöhnungsbedürftig, vor allem für Linke und Moslems. Oder wie es auf Wikipedia heißt: „Bekannt wurde rund 2005 insbesondere eine Zeichnung, auf der eine hässliche Holländerin inmitten idyllischer holländischer Landschaft vor einer historischen Windmühle liegt, ihr Geschlechtsteil entblößt und einen „Moslemextremisten“ gebiert, ein „bärtiger Kobold mit einer Maschinenpistole im Anschlag.“

Tja. Irgendwann wurde er mit großem Aufwand von der Polizei abgeholt, und das wirkte reichlich befremdlich. Nun wollte also Wilders eine Zeichnung von ihm im Telegraaf abdrucken – aber die Redaktion wollte das nicht. Wahrscheinlich das Beispiel der dänischen Kollegen von Jyllands Posten vor Augen, die sich ja mit ihren Moslem-Karrikaturen alles andere als unsterblich berühmt gemacht haben.

Nekschot ist übrigens ein Pseudonym und bedeutet so was wie Genickschuss.





Wilders populär bei Zeitungslesern

5 06 2009

Interessant. Geert Wilders ist lt. einer Umfrage des Meinungsforschers bei regelmässigen Lesern der Zeitungen De Telegraaf (43 Prozent), dem Algemeen Dagblad (25 Prozent), Metro (20 Prozent), Spits (27 Prozent) und der Wirtschaftszeitung FD (22 Prozent) am populärsten.





Fitna-Film: Schlagzeilen on the rocks

27 03 2008

Der Anti-Koran-Film von Geert Wilders ergab am Donnerstag Abend u.a. solche Schlagzeilen:

De Telegraaf

CDA: Fitna unnötig verletzend 

Finanzminister Wouter Bos (Sozialdemokrat): Moslems reagieren vernünftig

Anzeige gegen Wilders: Anwältin Els Lucas aus Lelystad zeigt Wilders an

Den Haag: dutzende Demonstranten in Den Haag

Protestanten: kein ehrliches Bild (durch den Film)

VVD (liberale Partei, in der Wilders einst Mitglied war): Wilders bietet keine Lösungen an

EU (Brüssel) reagiert am Freitag

Bild habe als wichtigere Meldung, dass der Busen von Linda de Mol um 4 Zentimeter gesunken sei (aber das hätten die Niederländer schon gewusst)

Massenpsycholog Erwin Seydel erwarte „heftige Reaktionen in der arabischen Welt“

Niederländische Islam-Förderation will Prozedur um „Einstweilige Verfügung am Freitag“ durchziehen

SP (Ex-Mao-Fans): Wir haben nichts Neues gesehen

Algemeen Dagblad

Premier: Justiz soll untersuchen

Filmkritik: Künstlerisch und journalistisch gesehen schwer angedickt und pathetisch

De Volkskrant

Film überall im Internet zu sehen

Film verdreht die Texte aus dem Koran (sagt Fred Leemhuis, Hochlehrer in Groningen und Koran-Übersetzer)

Metro

Dänischer Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard: Wilders hat (meine Zeichnungen) gestohlen

Trouw

Wilders erklärt Film im ausgestorbenen Parlamentsgebäude





Amsterdam warnt 300 Schulen vor Wilders Anti-Koran-Film

6 02 2008

Geert Wilders ist wieder einmal angefressen. Denn die Stadt Amsterdam hat sich zu einem beispiellosen Schritt entschlossen, berichtet die Zeitung „De Telegraaf“. Sie schickte an die Schüler von 300 Schulen einen Rundbrief, der ziemlich unmissverständlich vor ihm warnt. Leider gäbe „Politiker die denken, dass sie populärer werden, wenn sie sehr negativ über bestimmte Gruppen Menschen“ agieren würden und bevor man sich versehe, würden diese Politiker „die einen gegen die anderen aufhitzen“.

Im Amsterdamer Schulwesen geht man davon aus, dass die Behörden Amsterdam damit eventuelle Unruhen rund um Wilders Anti-Koran-Film verhindern will. Wilders reagierte sehr böse auf den Brief. Solche Briefe dürften nicht durch Subventionen unterstützt werden ausserdem müsse es dann auch welche geben über die „Feigheit“ der sozialdemokratische PvdA im „multikulturellen Drama“.

Der Brief behandelt Themen wie Meinungsfreiheit, Glaube, Politik, Gespräche und Emotionen. Das Dokument behandele ausführlich Meinungsfreiheit und die Gleichwertigkeit von religiösen Überzeugungen. Um Wut und Frustration in „gute Bahnen zu leiten“ wird den Schülern empfohlen, mit einander zu sprechen und die Meinung der anderen zu respektieren.

Mit Zeichnungen und leichteren Texten wird auch darüber siniert, wie weit Meinungsfreiheit gehenn könne. Die Antwort auf diese heikle Frage: Wenn man schlechte Dinge über jemanden anderen erzähle, dann könne der sich verletzt fühlen. Dann traue der sich vielleicht nicht mehr, um etwas zu erwidern, weil der Angst habe, noch mehr verletzt zu werden. Dann bliebe wenig von der Meinungsfreiheit übrig…