Wilders wieder kontra Königin Beatrix

27 12 2010

Königin Beatrix hat Geert Wilders in ihrer Weihnachtssprache wieder einmal provoziert. Sie sagte doch glatt weg, dass die  „Kraft der niederländischen Gesellschaft darin gesucht werden muss, was verbindet anstelle Gegensätze zu vergrößern“. In den Ohren von Geert Wilders muss das sich wie eine Frechheit angehört haben. Das Programm seiner Einmann-Partei läuft nun mal auf das „Vergrößern von Gegensätzen“, Polarisierung, Auseinandersetzung mit den Moslems in den Termen von „Wir und die“ hinaus. Auf nichts anderes. Und dann sagt das Staatsoberhaupt so was! Ja, und Wilders weiss natürlich, dass Beatrix solche Reden mit dem Ministerpräsident Mark Rutte abstimmt.

Also twitterte Wilders zurück. Anlass war die Verhaftung von zwölf Männern aus Somalia, die angeblich einen Terroranschlag geplant hätten. Das ganze Wochenende wurde darauf los spekuliert. Via dpa kursierte auf deutschen Websites (wie von n-tv) ein Bericht mit einem Foto von Geert Wilders als möglichem Anschlagopfer – dabei hatte es keine derlei Aussagen der niederländischen Sicherheitsbehörden gegeben. Fünf der Somalier sind bereits wieder entlassen, über die anderen wird am Montag entschieden. Mal abgesehen davon, dass bei den Verhafteten keine Bomben gefunden wurden – wie sollten sie schon logistisch gesehen Wilders angreifen? Wilders ist wahrscheinlich der am besten bewachteste Politiker der Niederlande. Wir werden sehen, was die Behörden letztendlich mitzuteilen haben.

Nun zu Wilders Twitter-Meldung. Im Original: „De 12 opgepakte Somalische terreurverdachten zochten volgens mij in NL niet direct naar wat ons verbindt en delen onze waarden vast ook niet“. Übersetzt: Die zwölf verhafteten somalischen Terror-Verdächtigen suchten meiner Meinung nach in NL auch nicht das, was uns verbindet und teilen wohl auch unsere Werte nicht“.

Königin Beatrix ist derweil in Argetninien bei Maxima und Willem-Alexander. Auch dabei: Maximas Vater Jorge Zorreguieta. Der sass mal in der argentinischen Regierung, als diese noch Oppositionelle aus Flugzeugen ins Meer warf. Jorge Zorreguieta einstiger Chef, Videla, hat lebenslang bekommen. De Volkskrant kommentiert lakonisch, dass auf persönlichem Gebiet die Beziehungen zwischen den Oranjes und Zorreguieta immer gut gewesen seien…





Geert Wilders fürchtet um sein Leben

1 12 2010

Es ist gesagt. In einem Interview mit der israelischen  Zeitung Yediot Ahronot sagt Geert Wilders, dass er Angst um sein Leben hat.





Wilders Sex-Gangster soll auch nett sein

14 11 2010

Du bist ein kahlköpfiger Gangster – aber irgendjemand findet dich immer noch nett. Und wenn es dein Opfer ist! Willkommen im Reich von Eric Lucassen, in dessen Hand nun die Regierung in Den Haag ist. Der Abgeordnete der PVV, der Einmann-Partei von Geert Wilders, hat Nachbarn terrorisiert und ihm untergebene Militärs sexuell missbraucht.

Eines der Opfer, offensichtlich hinsichtlich Stockholm-Syndrom noch nicht austherapiert, meldet sich nun, und nennt Wilders Skinhead „lieb und sorgsam“. Sie habe sich jedenfalls gern missbrauchen lassen, zumal alles ausserhalb der Kaserne geschehen sei, erzählte sie RTL.

Jetzt warten wir noch auf die Nachbarn die sagen, ja, wir haben uns gern von Lucassen terrorisieren lassen und dann ist die Regierung in Den Haag gerettet.





Wilders im Dilemma, Regierung im Dilemma

13 11 2010

Teuflisches Dillema! Geert Wilders beschäftigt sich andauernd mit moslemischen Kriminellen – und nun hat er einen nicht-moslemischen Kriminellen an der Fraktions-Backe: Eric Lucassen, glatzköpfiger PVV-Abgeordneter mit Hang zu Nachbarschafts-Terror und sexuellem Missbrauch.

Der Mann hat kurz gesagt so viel auf dem Kerbholz – wäre er Moslem, dann hätte Wilders ihn schon achtkantig deportiert. Doch Lucassen ist kein Moslem – er terrorisiert nur eben gern Nachbarn wegen Autos und Hunden, und er hat weibliche Untergebene mißbraucht.

Das ganze Dilemma ist offensichtlich. Geert Wilders ist von niemand anderem abhängig als von einem Terroristen. Weshalb Geert Wilders „nachdenkt“. DieAngelegenheit ist schon deshalb pikant, weil Wilders wochenlang Stress machte, weil es in der CDA-Fraktion sogenannte „Dissidenten“ gab. Dissidenten – es handelte sich um zwei bis drei Abgeordnete der Christdemokraten, die nicht mit Wilders im Gleichschritt laufen wollten. Es aber letztendlich doch taten. Nun könnte die Regierung über einen Kriminellen in der PVV-Fraktion fallen.





Wilders in den Händen eines Terroristen

12 11 2010

Ja, wer hätte das für möglich gehalten! Geert Wilders ist nun in den Händen eines Terroristen. Seine Bodyguards können auch nichts daran ändern, denn der Terrorist sitzt in seiner Fraktion. Er heißt Eric Lucassen, trägt Glatze und ist schräg drauf. So schräg, das deshalb die Regierung wie ein Kartenhaus zusammenfallen und es Neuwahlen geben könnte.

Es ist nicht sein blödes Hobby, den Nachbarn auf den Sack zu gehen, wenn diese mal den Hund Gassi führen wollen, oder das Auto nicht so parken wie er will. Es ist auch diese Verurteilung aus dem Jahr 2002, wonach der damalige Sergant der Landwehr zwei untergebene Frauen sexuell missbraucht hat. Er bekam damals zwei Wochen Haft und 500 Euro Strafe, später ist diese Strafe halbiert worden. Es geschah in Ermelo und die Angelegenheit hieß dann „Spermelo“.

Wilders hat nun die Wahl. Wirft er Lucassen aus der Fraktion, dann hat die von ihm „geduldete“ Regierung nur noch 75 von 150 Sitzen. Lässt er Glatzkopf Lucassen weiter machen, wirft ihm die Opposition das Sperma um die Ohren. Es richt nach Neuwahlen.

 





Wilders hat einen Terroristen in der Fraktion

11 11 2010

Eric terorrisiert

Terror – geht in den Augen von Geert Wilders ja hauptsächlich von Moslems aus

. Doch in seiner eigenen Fraktion hat er einen waschechten Terroristen im Haus! Der Mann heisst Eric Lucassen und hat jahrelang seine Nachbarn terrorisiert. Der Mann hatte zwischen 2006 und 2009 Nachbarn genervt, weil er nicht wollte, dass diese etwas den Hund Gassi führen oder ihr Auto parken wollten.Eric terorrisiert

Der Hunde- und Park-Terrorist war mal Dozent „digitale muziekproductie“ und Unteroffizier bei der Landmacht. Lucassen beschäftigt sich mit allerlei Dingen – und Geert Wilders nun mit ihm. Dem Terroristen in der eigenen Fraktion.





Wilders will Spezialeinheit gegen „Strassen-Terror“

5 06 2010

Geert Wilders will eine Spezialeinheit! 1000 Mann gegen den sogenannten Strassen-Terror. Das sagte er auf einer Partei-Sache in Purmerend. Innen- und Justizministerium sollen fusionieren, die 1000-Mann-Truppe dem neuen „Sicherheits-Ministerium“ unterstehen.

Das Sicherheits-Ministerium könne dann auch linke Bürgermeister – Bürgermeister haben im niederländischen Recht das Sagen über die Polizei – überstimmen. Wilders sprach von Bürgermeistern „Typ Cohen“. Mit anderen Worten. Wenn in irgendeiner Gemeinde ein Bürgermeister nicht gegen Kriminelle vorgehen würde, dann soll die Staats-Truppe kommen.

Realistisch? Aus Justiz- und Innenministerium ein Ministerium zu machen – so handhaben das höchstens Diktaturen. Gewaltenteilung hat sich bewährt.