Rutte: Probleme in der Welt wichtiger als Wilders

22 09 2011

Die Debatte um den Ton von Geert Wilders geht auch am zweiten Tag der Parlamentsdebatte über den Staatshaushalt weiter. Diesmal wurde Ministerpräsident Mark Rutte darauf angesprochen. Der Ex-Partei-Kollege von Wilders wich einer Frage des SP-Fraktionsvorsitzenden Emile Roemers aus. Es sei es „nicht wert“, um über den Ton von Wilders zu sprechen, er wolle erst mal über „die Probleme dieser Welt“ reden. Wilders wolle Andacht, und diesen Gefallen wolle er ihm nicht tun.

CDA-Fraktionsvorsitzender Sybrand van Haersma Buma forderte, dass der Premier sich von Wilders Ton distanziere. Dessen Auftreten sei für das Parlament „unnötig und minderwertig“.

Wilders erwiderte, dass seine Kritiker „auf den Baum“ gehen sollten (sich von dann machen sollten, also). D66-Fraktionsvorsitzender Alexander Pechtold dürfe ihn einen Rassisten nennen – dann könne er den PvdA-Vorsitzenden Job Cohen eben auch einen „Betriebspudel“ nennen.





Wilders will seinen Ton nicht mässigen

29 07 2011

Geert Wilders ist trotzig. Eine Umfrage des Meinungsforschers Mautrice de Hond ergab, dass eine knappe Mehrheit der Befragten finden, er müsse nach dem Anschlag in Oslo seinen Ton keineswegs mässigen: 52 Prozent. 44 Prozent sind anderer Meinung.

Promt reagierte Wilders auf Twitter: „Schön, denn Wilders wird seinen Ton niemals mässigen, sicher nicht bei dem schrecklichen Islam!“





Rita Verdonk springt in „PVV-Lücke“

17 01 2010

Verdonk profitiert von Abwesenheit Wilders

Verdonk profitiert von Abwesenheit Wilders

Geert Wilders hat beschlossen, bei den Gemeinderatswahlen nur in zwei Gemeinden  anzutreten – Den Haag und Almere. Rita Verdonk, in gewisser Weise seine Rivalin (es gibt genügend Unterschiede, aber sie wird einfach mal wie Wilders zum rechten Spektrum gezählt), tritt mit ihrer Partei TON gleich in 38 Gemeinden an.

Und, das sagt Meinungsforscher Maurice de Hond, sie wird von der Abwesenheit von Geert Wilders kräftig profitieren. De Hond zufolge wird sie in den meisten Gemeinden wenigstens ein oder zwei Kandidaten durchbekommen.

Landesweit konnte Geert Wilders von der für Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende desaströsen Woche allerdings profitieren. CDA sackte dieser Umfrage zufolge von 27 auf 24 Sitze (heute 41!), die PVV ist nun mit 26 (plus 1) virtuell größer. TON übrigens steht demnach bei zwei Sitzen. D66 ist mit 21 unverändert stark 8heute nur 3!), die VVD bleibt mit 23 ebenfalls stabil. Die PvdA dümpelt bei 16 (immerhin plus 2).





PVV gut in Umfragen

15 03 2008

Die PVV von Geert Wilders würde bei einer jetzt abgehaltenen Wahl rund 10 Prozent der Stimmen bzw. 15 Sitze im 150 Abgeordnete zählenden Parlament bekommen. Das ergab eine vom TV-Programm Nova in Auftrag gegebene Umfrage.

Die Partei „TON“ (stolz auf die Niederlande) würde 14 Sitze erhalten, die Partei von Regierungschef Jan-Peter Balkenende, CDA, 32.