Wilders mit Anti-Türkei-Attacke

19 11 2011

Geert Wilders, Führer der Anti-Islam-Partei PVV, will die Einreise des türkischen Präsidenten Abdoellah Gül sowie das Fest „400 Jahre Beziehungen Niederlande und Türkei“ im kommenden Jahr verhindern. Es gäbe nichts zu feiern, erklärte er in De Volkskrant, Gül und das „islamitische Regime von Gül und seinem Parteigenossen Premier Edogan“ seien keine wahrhaftigen Freunde des Westens. Die Türkei habe keinen Platz in der westlichen Wertegemeinschaft und so gäbe es keinen Grund für ein Fest.

Außerdem ist Wilders gegen den Besuch von Königin Beatrix in Oman, geplant für den 10. bis 12. Januar. Der Besuch war schon eher geplant, aber die Unruhen verhinderten das. Jetzt soll er nachgeholt werden, obwohl das Regime dort noch immer das gleiche ist. Auch die Oppositionsparteien PvdA, SP und GroenLinks haben Probleme mit diesem Staatsbesuch, ani dem auch Kronprinz Willem-Alexander und seine Gattin Maxima teilnehmen sollen.





Rutte bügelt Doppelpass-Problem ab

27 10 2010

Mark Rutte hat sich ganz einfach der Doppelpass-Diskussion entzogen: er gab zu, dass er nicht generell dagegen ist, wenn ein Politiker bzw. Mitglied der Regierung neben der niederländischen Staatsbürgerschaft noch eine zweite hat. Es dürfe halt nur nicht ein marokkanischer oder türkischer Pass sein. Schwedisch oder britisch ist o.k.

Gründe: bsw. könnten Marokkaner ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft nicht ablegen und bei der türkischen Staatsbürgerschaft gibt es Probleme mit Erbrecht und Wehrpflicht.





Geert Wilders sauer auf die Türkei

3 12 2009

Die Türkei dürfe „in drei Millionen Jahren noch nicht Mitglied der EU werden“ – das ist die Reaktion von PVV-Chef Geert Wilders auf die Absage einer Türkei-Reise der Haager Parlaments-Delegation. Im Vorfeld hatten Wilders und Sprecher der türkischen Regierung einander wild beschimpft, am Ende konnten für die niederländischen Abgeordneten keine Gesprächspartner gefunden werden, jedenfalls, solange Wilders dabei sein wolle.

Die Türkei habe gezeigt, dass sie kein demokratisches Land sei, sagte Wilders lt. De Telegraaf. Sie wolle nicht einmal Dialog, er schon. Wilders bedankte sich bei seinen Parlamentskollegen für deren Solidarität angesichts der „Erpressung“  durch die Türkei.





Türkei-Reise wg. Wilders-Boykott abgesagt

2 12 2009

Die Zweite Kammer, das Parlament in Den Haag, hat eine für den Januar geplante Reise in die Türkei am Mittwoch abgesagt. Grund: die türkische Regierung weigert sich, um Geert Wilders zu empfangen. Daraufhin sagten die anderen Abgeordneten die Reise ab.

Wilders und die türkische Regierung hatten sich zuvor heftig beschimpft. Ein Sprecher des türkischen Aussenministers hatte ihn einen „Rassisten“ und „Faschicten“ genannt, Wilders hatte so zurück gekeilt. Die Türkei zeige „ihr wahres Gesicht, ein schmutziges Gesicht“.





Türkei liegt quer

25 11 2009

Wilders nicht in die Türkei?

Und zwar beim vom Haager Parlament geplanten Besuch, bei dem Geert Wilders gern dabei sein würde. Nun aber sagt Burak Özügergin, Sprecher des türkischen Aussenminister Ahmet Davutoglu der niederkländischen Nachrichtenagentur ANP, dass Wilders ein „Faschist und Rassist“ sei, der auch in vielen europäischen Städten nicht willkommen sei.

Wilders entgegnet, dass die Türkei mit den „dummen Worten“ ihr „wahres Gesicht“ sehen lassen würde. Er sei weder ein Rassist noch ein Faschist.





Jetzt will Geert Wilders in die Türkei

14 11 2009

PVV-Chef Geert Wilders will jetzt auch mal ein islamisches Land besuchen. Und zwar die Türkei. Laut der Zeitung „De Telegraaf“ will er den Türken auf seiner vom 4. bis zum 9. Januar erklären, warum sie nicht in der EU willkommen sind. Nicht auf einer Solo-Reise, sondern als Mitglied einer Delegation des Haager Parlamentes.

Auf Volkskrant.nl lesen wir, dass er zum letzten Mal 1983 in der Türkei gewesen sein soll. Seit seinem Film „Fitna“ hat er gar kein islamisches Land mehr besucht.





Wilders „hetzt“ im Focus

10 05 2009

Geert Wilders hat dem Münchner Nachrichtenmagazin „Focus“ ein Interview gegeben. Darin, so sagt es die Überschrift, „hetzt“ er „gegen Ostblockländer und Islam“. Nun, den Islam gibt es – aber Ostblockländer? Wo es doch keinen Ostblock mehr gibt?

Ansonsten noch ein interessantes Zitat in Sachen EU-Aufnahme der Türkei: „Wir wollen, dass die Türkei unter keinen Umständen, auch in 100 000 Jahren nicht, Mitglied wird“.