Rutte: PVV wählen ist „verlorene Stimme“

12 05 2012

Ministerpräsident  Mark Rutte gab im Fernehen ein Interview, Pauw en Witteman. Er sagte, wer bei den Neuwahlen Geert Wilders seine Stimme geben würde, der werfe seine Stimme weg. Später mehr.





Beim CDA will kaum noch jemand mit Wilders zusammenarbeiten

11 05 2012

Bleker an der CDA-FrontVon den Kandidaten für die Spitzenposition auf der Wahlliste des CDA – Sybrand van Haersma Buma (Fraktionschef), Noch-Minister Liesbeth Spies, Ponyzüchter Henk Bleker, Parlamentsmitglied Madeleine van Toorenburg, Hochschul-Chef Marcel Wintels und Beigeordnete Mona Keijzer (Pumerend) will nur letztere noch eventuell noch mal mit Geert Wilders noch mal in See gehen. Das ergab die TV-Debatte in der Talkshow P&W vom traditionell sozialdemokratischen Sender VARA.





Vara-Talkshow-Meister verwundert über Wilders-Boykott

18 10 2011

Paul Witteman, wahrscheinlich der wichtigste TV-Interviewer der Niederlande, wundert sich, dass die PVV bzw. Geert Wilders seine Sendung „Pauw & Witteman“ noch immer boykottieren. Die PVV-Fraktion kommen nicht zu der vom Sender Vara produzierten Talkwhow, weil die ebenfalls zur Vara gehörende Website Joop.nl Wilders in einer Karikatur als KZ-Wächter sehen ließ. Witteman denkt, dass der sogenannte Partei-Ideologe Martin Bosma hinter dem Boykott steht. Andere Fraktionsmitglieder würden wohl kommen – sie dürfen aber nicht. Bosma wiederum darf nicht Mitglied der PVV werden, so gibt es eben das eine oder andere Verbot rund um die PVV…





Wilders sauer auf TV-Sender Vara – „Subventionen für Gewalt“

3 09 2011

Inzwischen hat sich Geert Wilders zur umstrittenen Zeichnung auf Joop.nl geäußert – Königin Beatrix hat ihn darauf erstochen und läuft mit der Schere in der Hand weg. Der Zeichner Adriaan Soeterbroek spielt darauf an, dass Geert Wilders das künftige Staatsoberhaupt darauf reduzieren will, künftig nur noch mit der Schere irgendwelche Veranstaltungen zu eröffnen.

Wilders sagte nun, dass die Muttergesellschaft von Joop.nl, der TV-und Radio-Sender Vara, mit Subventionen „zu Gewalt“ aufrufen“ würde. Die Vara bekommt für ihre Aktivitäten im öffentlich-rechtlichen Senderspektrum tatsächlich Subventionen, sagt aber, dass die Website Joop.nl aus eigenen Mitteln finanziert wird.

 





Skandal! Beatrix ersticht Wilders mit Schere

2 09 2011
Beatrix ersticht Wilders mit Schere

Beatrix ersticht Wilders mit Schere

Kurz vor seiner Abreise nach Berlin muss Geert Wilders noch einen Skandal verdauen. Auf der Website Joop.nl des öffentlich-rechtlichen Senders Vara ist eine Karikatur zu sehen, auf der Königin Beatrix Geert Wilders mit einer Schere ersticht. Diese Karikatur spielt darauf an, dass Wilders dem künftigen Staatsoberhaupt Willem IV eine rein symbolische Rolle zuteilen will, was bedeutet: das künftige Staatsoberhaupt soll im wesentlichen mit der Schere irgendwelche Bänder bei Eröffnungen durchschneiden und sich sonst aus allen politischen Prozessen heraushalten.

Die Karikatur ist von einem Mann Adriaan Soeterbroek. Er hatte zuvor Wilders auch schon mal als KZ-Wächter gezeichnet, nur weil der junge Leute bei bestimmten Vergehen in Lager einsperren will. Geert Wilders mag solche Zeichnungen nicht.





PVV geht nicht zur Vara-Debatte

14 02 2011

Wilders-Boykott

Wilders-Boykott

Geert Wilders hat angeordnet, dass sein Spitzenkandidat für die Wahlen zum Senat nicht zur Debatte bei der TV-Sendung „Pauw & Witteman“ (Sender Vara) gehen darf.

Machiel de Graaf muss also zu Hause bleiben. Grund ist die Karikatur des Zeichners Adriaan Soeterbroek, die die Vara-Website Joop.nl brachte.

Darauf ist Geert Wilders in Uniform zu sehen, wie er vor einem KZ Einwanderer in die Dusche einweist. Diese Karikatur geht wiederum auf einen Plan von Wilders zurück, sogenanntes „Tuig“ (Pack, Gesindel etc.) in Containerdörfern zu konzentrieren. Und das in allen zwölf Provinzen.

Wilders, der ansonsten bsw. die Freiheit des Zeichners Gregorius Nekschot verteidigt hat, um Einwanderer mit stereotypen Karikaturen unter die Lupe zu nehmen, begibt sich hier auf schwieriges Terrain. Er umsegelte die Klippe so. Erst forderte er die Vara auf, die Zeichnung zu entfernen – die weigerte sich. Joop-Chef Francisco van Jole sagte daraufhin, dass man Wilders nicht in die Naziecke habe drängen wolle, es sei halt die Zeichung von Adriaan Soeterbroek. Wilders sagte am Montag nun das: „Das die Vara sagt, uns nicht in die Naziecke drücken zu wollen ist Unsinn, und macht nichts aus. Wenn dein Nachbar dich einlädt und du weisst, dass das da Bild hängt worauf du mit einem Nazi verglichen wirst, dann geht man auch nicht.“





Karikaturen-Krieg geht weiter

12 02 2011
Wilders und die Meinungsfreiheit

Wilders und die Meinungsfreiheit

Innerhalb von ein paar Stunden ändert Geert Wilders seine Meinung – teilweise. Plötzlich ist ihm die Meinungsfreiheit doch wieder wichtig. Nachdem die Website Joop.nl eine Karikatur mit ihm als KZ-Kommandanten gezeigt, wollte er die Zeichnung verbieten lassen. Andernfalls komme er nicht mehr zu TV-Sendungen der Vara, dem TV-Sender, der hinter Joop.nl steht. Joop-Chef Francisco van Jole sprach von „Erpressung“, die TV-Redaktionen hätten mit dem Inhalt von Joop.nl nichts zu tun.

Klingt wie auch immer nicht gerade von der unbedingten Meinungsfreiheits-Liebe Geert Wilders. Moslem-Karikaturen wie in Dänemark bzw. die Zeichnungen von Gregorius Nekschot sind o.k., Wilders-Karikaturen als KZ-Kommandant also nicht.

Stunden später muss sich Wilders die Sache noch mal überlegt und gedacht haben – jetzt wird zurückgetwittert. Und der Text ist dieser:

Vrijheid van meningsuiting staat niet ter discussie ook niet tav walgelijke cartoons. Maar we gaan niet naar omroep die ons in nazihoek duwt

Meinungsfreiheit steht nicht zur Diskussion auch nicht bei dieser widerlichen Karikatur. Aber wir gehen nicht zu diesem Sender der uns in die Nazi-Ecke schiebt.

Plötzlich ist er also doch wieder für Meinungsfreiheit. Aber wehe, irgendjemand hat die Meinung, er sein ein Nazi! Wen man Nazis nennt, bestimmt er immer noch selbst…