Türkischer Präsident Gül in Heimatstadt von Wilders

6 03 2012

Türkischer Präsident nach VenloInteressanter Vorbericht in De Volkskrant: vom 17. bis 19. April kommt der türkische Präsident Abdullah Gül in die Niederlande, um 400 Jahre niederländisch-türkische Beziehungen zu feiern. Er kommt nach Venlo, der Heimatstadt von Geert Wilders! Jetzt machen sich die Regierungen in Den Haag und Ankara sorgen, dass Wilders das Fest mit irgendwelchen Provokationen stört.

Türkische Medien, so Volkskrant-Korrespondent Arjen van der Ziel, „qualifizieren Wilders als Rassist“. Ende 2009 erklärte die türkische Regierung, dass Wilders als Mitglied einer Parlaments-Gruppe in der Türkei nicht willkommen sei. Daraufhin sagte das Haager Parlament die Reise lieber gleich ab. Niederländische Diplomaten erklären den Kollegen derweil, dass Wilders nicht in der Regierung sitzt und diese seine Auffassungen in Sachen Islam nicht teilt. Gül soll in Venlo übrigens die Floriade besuchen, es soll eine Rose nach ihm benannt werden. Gül bedeutet auf türkisch Rose! Die Frage ist nun, ob Wilders eine Provokation plant. Und was dann passiert





Wilders hatte bei Kühne gearbeitet

29 12 2011
Wilders arbeitete bei Kühne

Wilders arbeitete bei Kühne

In einem Artikel der Zeitschrift HP/de Tijd lesen wir, in welcher deutschen Konservenfabrik Geert Wilders nach seiner Schulzeit gearbeitet hat. Es war Kühne! Wir tippen mal auf die Fabrik in Straelen, nicht weit weg von Venlo.

Es sind ca. zwölf Kilometer, die der damals noch nicht blondierte Wilders mit dem Fahrrad gefahren sein soll. Er soll damals umgerechnet auf heute etwa 4,50 Euro verdient haben, während das Bier in Venlo nur 35 Cent gekostet haben soll. Wilders wollte sich mit dem Geld eine Reise nach Israel finanzieren, was dann auch klappte. Was er genau in der Fabrik machte, ist unklar. Kühne soll in Straelen jedenfalls Essig, Senf, Feinkost, feinsaure Konserven, Kohl und Kraut produzieren, HP/de Tijd schreibt von einer Gurkenfabrik.

Für die Familie Wilders soll die Arbeit in Deutschland heikel gewesen sein, weil sein Vater während des Zweiten Weltkrieges Widerständler gewesen sei und untertauchen mußte.





Wilders 1972

6 07 2011
Wilders in Venlo

Wilders in Venlo





PvdA Limburg will nicht mit PVV zusammenarbeiten

5 01 2011

Das ist klar, aber nicht sehr verwunderlich. Die PvdA der Provinz Limburg will nach den Wahlen lt Spiteznenkandidat Bert Kersten auf keinen Fall mit der Einmann-Partei von Geert Wilders zusammenarbeiten. Diese Partei, die PVV, hat bis heute kein einziges Mitglied als Geert Wilders himself. PVV-Führer Wilders kommt aus Limburg, könnte dennoch dort relativ viele Stimmen holen.

In den niederländischen Provinzen können Koalitionen auch aus ganz pragmatischen Gründen gebildet werden. Nun aber sagt Bert Kersten, Spitzenmann der PvdA, dass seine Partei auf keinen Fall mit der PVV regieren möchte. Standpunkte und Prinzipien seien unvereinbar. Die PVV würde eine Regierung stützen, die Millionen in die „Randstad“ investieren würde, und die Provinz Limburg immer schlechter wegkommen liesse.

Die Randstad ist das Gebiet um die großen vier Städte Amsterdam, Rotterdam, Utrecht und Den Haag. Limburg ist ein relativ schmales Gebiet zwischen Deutschland und Belgien, mit Maastricht als bisher bekanntester Stadt. Venlo, Geburtsstadt von Wilders, wird inzwischen immer berühmter.

PVV-Spitzenkandidat Laurence Stasse nennt die PvdA wegen dieser Aussage „arrogant“. Sein Chef Geert Wilders ist allerdings so arrogant, dass selbst Stasse nicht Mitglied seiner Partei sein darf.





Wegen Wilders: Hassmails nach Limburg

13 06 2010

Die Tourismusbehörde (VVV) der niederländischen Provinz Limburg bekommt einem Bericht des lokalen TV Senders zufolge Hassmails, weil in dieser Region besonders viele Wähler der Partei von Geert Wilders ihre Stimme gaben. Wilders selbst kommt aus Venlo. In Limburg, früher einmal eine Hochburg der christdemokratischen Partei CDA, wählte ein Viertel der Wähler die PVV.





Wilders holt ein Viertel der Stimmen in Limburg

10 06 2010

Aus dieser Provinz kommt er her – Limburg, Süden der Niederlande. Geert Wilders holt hier bei den Wahlen 26,9 Prozent der Stimmen, bei den letzten Wahlen 2006 waren es 11,5 Prozent. CDA fiel von 27,8 auf 15,5 Prozent.





Geert Wilders „der Neger von Venlo“

26 03 2010
Wilders, der Neger von Venlo

Wilders, der Neger von Venlo

Da macht auf einmal eine komische Geschichte die Runde. Geert Wilders, so berichtet das Algemeen Dagblad, sei in seiner Jugend beschimpft worden sei.

Und zwar nannten ihn garstige Mitschüler an seiner Schule, dem Sint Mattheusschool in Venlo, den „Neger von Venlo“, berichtet das Algemeen Dagblad.

Warum? Unklar. Schliesslich ist Wilders nicht farbig. Es wird spekuliert, dass das Wort „Neger“ für die Kinder eine Anspielung auf die indonesische Herkunft von Geert Wilders kursierte. Einwanderer soll es zu Schulzeiten von Geert Wilders in Venlo auch kaum gegeben haben.

Die Geschichte stammt von der Website „De verwarde man“. Dort ist auch eine lustige Geschichte über den Friseur von Geert Wilders zu lesen, der angeblich sein Denktanksein solle. Wir können allerdings auch nicht mit Sicherheit sagen, ob das alles so ist. Es riecht nach Satire.