Dewinter will Wilders helfen

28 12 2010
Dewinter kuschelt mit Wilders

Dewinter kuschelt mit Wilders

Die rechtsextreme belgische Partei „Vlaams Belang“ will Geert Wilders helfen. Zahlreiche linke Parteien, Gewerkschaften und kirchliche Organisationen wollen am 16. Januar im flämischen Kulturhaus „Brakke Grond“ in Amsterdam eine Anti-Wilders-Demo abhalten, Initiator ist der PvdA-Fraktionschef Job Cohen.

Filip Dewinter von Vlaams Belang will, dass unter keinen Umständen der Eindruck entstehen darf, dass Flandern bzw. die flämische Regierung hinter der Demo stehen würden. Die Demo solle wo anders stattfinden.

Offensichtlich will Filip Dewinter auf diese Weise Geert Wilders helfen. Vlaams Belang scheint nach Wegen zu suchen, sich mit der PVV von Geert Wilders in irgendeiner Weise zu verbünden. Dewinter war bsw. kürzlich auf einer Reise in Israel mit allerlei rechten Parteien (FPÖ, Freiheitspartei von Stadtkewitz), die sich zum Teil in Bundgenossenschaft mit Geert Wilders befinden – aber noch ist unklar, ob Wilders und Dewinter zusammen arbeiten werden.





PVV-Mitarbeiter vergleicht Moslems mit Raubtieren

3 09 2010
Wilders Mitarbeiter vergleicht Moslems mit Raubtieren

Wilders Mitarbeiter vergleicht Moslems mit Raubtieren

Wie das NRC Handelsblad berichtet, hat Geert Wilders inzwischen jemand angestellt, der Moslems mit „Raubtieren“ vergleicht. Der Mann, sein Name ist Paul Belien, schrieb im Jahr 2006 eine Kolumne unter dem Titel „Gebt uns Waffen“.

Er ist Belgier. Es gab damals einen Mord, und er verdächtigte gleich mal Marokkaner. Der Täter war aber ein Pole. Belien schrieb seine Raubtier-Kolumne für die Website The Brussels Journal.





Vlaams Belang gratuliert Wilders

4 03 2010
Vlaams Belang gratuliert Geert Wilders

Vlaams Belang gratuliert Geert Wilders

Felip Dewinter, Chef der belgischen Seperatisten-Partei Vlaams Belang, hat Geert Wilders für seinen Erfolg bei den niederländischen Kommunalwahlen gratuliert.

Trotz „der vielen Risikos, Bedrohungen und Beleidigungen“ habe der Erfolg gehabt. Dewinter sieht viele Ähnlichkeiten mit der Partei von Geert Wilders, bsw. Stop der Islamisierung, Kriminalitäsbekämpfung und im Kampf dagegen, dass Europa wieder den Europäern zurückgegeben werden solle.





Vlaams Belang zu Geert Wilders

24 01 2010

Vlaams Belang-Chef Filip Dewinter äusserte sich in der Zeitung „De Volkskrant“ zum Prozess von Geert Wilders. Dewinter denkt demnach, dass eine Prozess-Niederlage dem PVV-Chef „bei den kommenden Wahlen einen glorreichen Sieg“ bescheren werde, aber danach werde „das Elend“ beginnen.

Wie bei seiner Partei. Die wurde nämlich im Jahr 2004 wegen Rassismus verurteilt, der Prozess daure jetzt schon neun Jahre und er habe genug davon. Man sei damals „verurteilt durch den Richter, freigesprochen durch den Wähler“. Trotz des Verbots nahm seine Partei an den Wahlen teil, eine Million Flamen wählten sie.

Nach dem verlorenen Prozess veränderte die Partei ihren Namen von Vlaams Blok in Vlaams Belang. Es gibt weitere Prozesse, in diesem Jahr könnte man die Partei-Subventionen verlieren.

Wilders hat übrigens demnach wenig Kontakt mit seinen Geistesverwandten in Flandern. Dewinter sagt, er könne das verstehen, man sei „angeschossenes Wild“. Die PVV bzw. Geert Wilders hat offensichtlich mehr Kontakt zur dänischen Volkspartei.

De Volkskrant bemerkt, dass es noch einen weiteren Unterschied zwischen Vlaams Belang und der PVV gibt. Der Vlaams Belang muss mit einem Cordon Sanitaire (also einem Boykott durch andere Parteien) kämpfen, während Geert Wilders durchaus mit anderen Parlamentsparteien zusammenarbeitet.

Meindert Fenema, Hochlehrer politische Theorie an der Universität von Amsterdam, denkt, dass deine Verurteilung „sicher negative Konsequenzen“ für Wilders haben würde. Schliesslich geniessen die Gerichte in den Niederlanden beim Volk immer noch großes Ansehen. Andererseits könne Wilders mit seinen „pro-jüdischen und pro-Homo-Standpunkten“ wiederum einiges gut machen, so dass das Saldo am Ende posiitiv sein könne. Er sei weniger opportunistisch als Vlaams Belang.





PVV unabhängig im Europa-Parlament

3 06 2009

Geert Wilders erklärte in einem Interview mit der TV-Sendung „Netwerk“, dass seine PVV-Partei im Europa-Parlament einen Alleingang machen will. Sie will sich jedenfalls nicht einer Fraktion anschliessen – gemeint es wohl, keiner Fraktion mit Parteien wie der von Le Pen, Vlaams Belang etc.





Wilders will Allianz mit „Vlaams Belang“

19 12 2008

dewinterGeert Wilders will bei den Wahlen zum Europa-Parlament im kommenden Jahr mit der belgischen Seperatisten-Partei „Vlaams Belang“ einen Block formen. Vlaams Belang ist die Nachfolgepartei des Vlaams Blok, der am 9. November 2004 gerichtlich wegen Diskriminierung von Ausländern verurteilt worden war.

Bislang hatte Wilders beteuert, dass er mit Vlaams Belang nicht auf einer Wellenlänge liegen würde. Die Partei sei antisemitisch. Nun gab er der israelischen Zeitung Haaretz ein Interview, in dem er sagte, bei Vlaams Belang seien nun auch „andere Töne“ zu hören. Gegenüber Elsevier.nl schwächte er das allerdings wieder ab und sagte, er wolle „alle Optionen offen halten“.