Wilders: 24 Sitze!

10 09 2012

In den Umfragen liegt Geert Wilders zwischen 17 und 20 Sitzen, heute hat er 24. Er denkt, dass er wegen des sogenannten „Gardinen-Bonus“ diese auch wieder schaffen werde. Gardinen-Bonus? Gemeint ist damit, dass sich etliche potentielle PVV-Wähler bei den Umfragen „verstecken“, eine andere Partei nennen und dann am Ende doch die PVV wählen würden.

Quelle: De Telegraaf

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Wilders hat Wahlkampf-Poster – ohne Slogan

24 06 2012
Wilders würde Wilders wählen

Wilders würde Wilders wählen

Rätselhaft. Geert Wilders hat nun ein Wahlkampf-Poster – doch anders als üblich keinen Slogan! Vielleicht fiel ihm nach den Moslems, den Polen und anderen Europäern keine weitere Gruppe Menschen ein, gegen die er ist?





Kommentar: Die Optionen von Wilders

13 05 2012

Wilders CatshuisBizarres TV-Programm-Wochenende. Die Herren Mark Rutte und Geert Wilders sowie die sechs CDA-Kandidaten rechneten noch einmal mit den missglückten Catshuis-Verhandlungen ab. Welche Optionen hat Geert Wilders jetzt noch?

1. Er könnte bei den Wahlen im September die Mehrheit (76 von 150 Sitzen) holen. Ist mehr als unwahrscheinlich – keine einzige Partei wird das (je) in den Niederlanden schaffen. Das Parteien-Spektrum ist sehr zersplittert, es gibt keine Prozenthürden (nun, in Wahrheit muss man schon 1,5 Prozent für einen Sitz bei 150 Sitzen holen, aber das ist natürlich in einem mittelgroßen Land etwas anderes als fünf Prozent in einem großen Land).

2. Eine neuerliche Koalition (Duldungs-Koalition) mit VVD und CDA? Es scheint so zu sein, dass sein ehemaliger Partei-Kollege und Noch-Premier Mark Rutte das nicht mehr will. Obwohl er noch vor kurzem den Arm um Wilders gelegt hat. Am Freitag-Abend sprach Rutte relativ detailliert über die Catshuis-Verhandlungen (er eierte auch ganz schön herum, aber er ist auch charmant) – Wilders nannte ihn ebenfalls im TV einen Tag später einen Erpresser. Das ist natürlich heftig. Beim CDA sind fünf der sechs Kandidaten für die Spitzenkandidaten-Position gegen eine neuerliche Zusammenarbeit mit dem blondierten Führer der Einzel-Mitglied-Partei PVV. Nur Mona Kijzer, Beigeordnete in der nördlich von Amsterdam gelegenen Gemeinde Purmerend, würde es noch mal mit Wilders probieren. In den Spitzenkandidaten-Talkshows des CDA wirkte sie am Anfang sympathisch – aber dann doch reichlich naiv. Sie wird es wahrscheinlich nicht schaffen, also fällt für Wilders neben der VVD- auch die CDA-Option weg.

3. Die PvdA, GrünLinks, D66 werden den Teufel tun, um sich mit Wilders in ein Boot zu setzen. Er hat diese Parteien wie Erzfeinde behandelt. Und das machen sie dann natürlich auch mit ihm.

4. Er will wohl mit einer Anti-Europa-Kampagne punkten. Vor den Wahlen im September gibt es allerdings wenig Möglichkeiten, um dafür Werbung zu machen. Sommer, Urlaub, viele Niederländer kurven urlaubsmässig in Europa herum. Die Anti-Gefühle gegen Europa werden nicht zur Entfaltung kommen. Selbst wenn Griechenland fällt, vor allem dann nicht, denn dann ist das Problem zwar nicht vom Tisch, es geht in eine andere Richtung. Statt permanenter Problem-Eskalation geht es doch in Richtung Lösung. Seine unbekannten Geldgeber stehen wohl vor allem auf seine Anti-Moslem-Propaganda – und ob die ihm eine Anti-Europa-Kampagne finanzieren? Glaube ich nicht.

5. Wer ist noch gegen Europa bzw. die EU? Die Sozialistische Partei, die Post-Maoisten. Nehmen wir mal an, die SP und Wilders werden beide ganz groß. Über 30 Sitze jeweils, oder mehr. Sie müssten aber dann zusammen 76 Sitze schaffen, 150 Sitze gibts ja im Parlament. Unwahrscheinlich. 50 oder 60 könnten sie zusammen schon schaffen. Aber es gibt wirklich keine dritte, vierte, fünfte Partei die sich ihnen anschliessen würde. Wilders selbst hat eine Zusammenarbeit mit der SP am Wochenende ausgeschlossen, weil die SP nicht in Sachen Entwicklungshilfe Kürzungen akzeptieren würde.

Also, Schlussfolgerung? Wilders hat keine Optionen mehr. Rutte hat Recht. Es lohnt sich nicht mehr für Henk und Ingrid, ihm die Stimme zu geben. Aber ob Henk und Ingrid so rational sind ist eine andere Frage.





PVV will Polizei bei Wahlen einsetzen

2 02 2012

Eric Lucassen, Abgeordneter der PVV und anerkannter Briefkasten-Pinkler, will künftig Polizei-Einsätze bei Wahlen. In den Niederlanden. Damit sollen irgendwelche Unregelmäßigkeiten verhindert werden, denkt er.





Wilders-Regierung ohne Mehrheit im Senat

3 03 2011

In 16 Ortschaften ist die Einmann-Partei von Geert Wilders bei den Provinzwahlen die größte geworden – für eine Mehrheit im Senat (Erste Kammer) reicht es offenbar aber nicht. Die PVV hat neun Sitze, die mit ihr verbündeten Parteien VVD 16 und der CDA zehn Sitze. Im Senat gibt es aber 75 Sitze, mit insgesamt 35 schafft die Koalition also nicht die Mehrheit.





PVV-Führer war schon wählen

2 03 2011

Spannende Wahlen! Heute wählen die Niederländer die Parlamente der zwölf Provinzen – am Ende ergibt sich daraus die Zusammensetzung der Ersten Kammer, des Senats. Im Senat können Gesetze aus der Zweiten Kammer blockiert oder durchgewunken werden. Die Partei von Geert Wilders ist im Senat noch nicht vertreten, also entscheidet sich heute, ob die PVV der Regierung aus VVD und CDA auch hier zu einer Mehrheit verhelfen kann.

Der Ausgangist spannend. Wahrscheinlich werden die Cristdemokraten gewaltig verlieren, vor allem im Süden des Landes. Genau dort soll Geert Wilders nun wiederum viele Stimmen gewinnen. Die Frage ist, ob die Wilders-Partei die Stimmenverluste der Christdemokraten auffangen kann. Wilders war heute morgen schon wählen.





Wilders gibt dieser Woche Spitzenkandidat für Senats-Wahlen bekannt

8 02 2011

Diese Woche wird er es sagen – Einzig-Partei-Mitglied und logischerweise auch Chef: Geert Wilders. Er wird sagen, wer bei den Wahlen zur Ersten Kammer sein Spitzenmann oder seine Spitzenfrau ist. Diese Person darf dann am Sonntag in die Radio-Debatte. In die Partei aber nicht.