Geert Wilders hat den Islam selbst gegründet

27 12 2012

Der blondierte Anti-Islam-Führer Geert Wilders </strong>hat den Islam nicht nur zum Feindbild auserkoren – er hat ihn auch selbst gegründet. Sagt er in einem Interview mit dem TV-Staatssendener NOS. Natürlich ein Versprecher, aber ein äusserst komischer.

Im kommenden Jahr, so hat er versprochen, will er wieder den Islam angreifen. Dieses Jahr galt seit Hauptaugenmerk der Europäischen Union und den Polen.

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Wilders als Puppe

5 03 2012




Wilders „Hitler Speech“ about Islam

4 03 2012




Fleur Agema: Wilders ist meine beste Freundin!

9 12 2011
Agema Nummer 2 hinter Wilders

Agema Nummer 2 hinter Wilders

Sie ist der weibliche Star unter den Wilders-Abgeordneten – Mitglied der Anti-Islam-Partei PVV ist sie allerdings auch nicht: Fleur Agema. Die 35jährige Architektin gilt als die Nummer 2 hinter Wilders.

Jetzt sagt sie in einem Interview mit der Zeitung „De Pers“, dass der blondierte Anti-Islam-Führer für sie rührend gesorgt habe, als sie nach einer Bandscheiben-Operation danieder lag. Ob er denn Einkäufe für sie erledigen solle (was lustig gewesen wäre, denn er muß ja einen Schwarm von Leibwächtern mitnehmen). Er sei ihre „beste Freundin“. Sie findet alles gut, was er sagt.

Ansonsten versuche sie, ihm den Rücken freizuhalten. Und dann sagt sie, dass eben der Islam und Europa „bedrohlich“ bleiben würden. Sie selbst müsse in Sachen Bedrohung schon mal in den Rückspiegel schauen.





Bolkestein: „Wilders erzählt Unsinn“

7 09 2011

Frits Bolkestein und Geert Wilders – der blondierte PVV-Führer wird ja eigentlich als „Zauberlehrling“ des einstigen VVD-Spitzenmannes und EU-Kommissars angesehen. Was der allerdings so nicht stehen lassen will. Bolkestein nahm sich des Themas Wilders bei der H.J. Schoo-Lesung in Amsterdam an. Er sagte, dass Wilders „Unsinn“ erzählen würde, aber die Freiheit haben müsse, dieses zu tun. An den Morden in Norwegen habe Wilders keine Schuld.

In Sachen Islam drehte Bolkestein die Gefahrenanalyse einfach um. Der Islam sei keine Gefahr für den Westen – der Westen dagegen eine Gefahr für den Islam! Der Anschlag am 11. September sei kein Zeichen von Stärke sondern eines derSchwäche gewesen. Die islamischen Länder seien weder mächtig noch wohlhabend, und dafür würde dort dem Westen die Schuld gegeben.

 





FAZ zum Wilders-Besuch: Populist mit Volk

5 09 2011

Hubert Spiegel war für die FAZ bei der Wilders-Veranstaltung – und muss sich wohl verhört haben. Oder er kennt sich mit Geert Wilders nicht aus. Hatte möglicherweise zu wenig Zeit um sich vorzubereiten. Und dann kommen Sätze wie diese heraus:„Geert Wilders tritt auf einer Wahlkampfveranstaltung einer Kleinpartei in Berlin als Redner auf und eröffnet eine neue Front. Es geht nicht mehr gegen den Islam. Der Feind heißt jetzt Europa.“ Die Wahrheit ist natürlich, dass Wilders noch immer gegen den Islam ist und schon lange gegen Europa.

Ebenso merkwürdig ist dieser Satz von Hubert Spiegel: „Wilders ist der entscheidende Schritt gelungen, von dem jeder Politiker der extremen Rechten träumt: Er hat es vom populistischen Phänomen zu einem realen Politiker geschafft. Er macht nicht mehr nur Stimmung, er macht Politik.“ Die Wahrheit ist, dass Wilders seine politische Laufbahn bei der real existierenden liberalen Partei VVD begonnen hat – und für die im Parlament saß. Er war also schon ein „realer Politiker“ bevor er zu einem „populistisches Phänomen“ wurde.

Ein Phenomen mit einem interessanten Äusserem, muss sich Hubert Spiegel gedacht haben und so beschreibt er es: „Wilders ist zunächst einmal Frisur: eine weißblonde Mähne, streng zurückgekämmt, eine von fester Hand gebändigte, im Moment des Heranbrausens eingefrorene Sturmflut, die ihrem Träger ehrenvolle Vergleiche mit Goethes oder Beethovens Haarpracht eingetragen hat. Aber vor allem lenkt das Haupthaar ab von dem, was sich darunter befindet: ein knabenhaftes Gesicht von scheinbar ewiger Jugend, weich und ausdrucksarm, mehr Teig als Cäsar, ein freudloser Peter Pan des Fremdenhasses.“ ‚Da fällt uns ein, dass ein anderer bekannter Populist der Niederlande, der später ermordete Pim Fortuyn, eine Glatze trug. Wie hätte Hubert Spiegel wohl den beschrieben? Man weiss es nicht.





Süddeutsche Zeitung: „Auch Wilders hilft nicht“

5 09 2011

Für die Süddeutsche Zeitung war Jan Bielicki beim Wilders-Besuch dabei. Auch er denkt, dass die Freiheitspartei von Rene Stadtkewitz „trotz Wilders‘ mittlerweile zweiter Wahlkampreise nach Berlin“ keine Chance habe, um ins Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen.

Der „große blondierte mit der scharfen Zunge“ sei zwar ein Star der Szene, die mit Anti-Islamismus und mit den Ängsten um die Euro-Krise „wachsenden Zulauf“ erhalte, aber während das in der Schweiz, in Österreich und in Skandinavien funktionere, sei Deutschland „nicht in der selben glücklichen Lage wie wir in den Niederlanden“ (Zitat Wilders). Es würden hierzulande Strukturen und Führungspersönlichkeiten fehlen. Zurecht verweist Bielicki darauf, dass in Deutschland auch die Fünf-Prozenthürde für die Populisten ein Problem sei – in den Niederlanden stehen 1,5 Prozent der Wähler für einen Sitz im Parlament.

Ja, und die rechtspopulistischen Gruppen kämen in Deutschland immer auch schnell in den Verdacht, extremistisch zu sein. So schlußfolgert Bielicki: „Daher ist niemand in Sicht, der den deutschen Wilders für ressentimentgeladene Wutbürger geben könnte. Wenigstens bislang noch nicht.“ Wenn man, das zeigte das Wochenende und wollen wir mal kurz anmerken, von Mecklenburg-Vorpommern absieht…